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Aktuelles: Marokko: Eine Mobilisierung für die Rückkehr zur Greenwich-Zeit überschreitet 300.000 Unterschriften. Pressekonferenz am 3. April in Rabat angekündigt.

Der Verein ACHED

Bürgervereinigung für eine Gerechte und Nachhaltige Zeit (ACHED)

Wir setzen uns für eine gesetzliche Zeit ein, die natürlicher, gerechter und günstiger für Gesundheit, Schlaf, Klima und soziales Leben ist.

Diese Seite stellt den Verein, seine Aktivitäten, seine Neuigkeiten und eine Auswahl aktueller Ressourcen vor.

Eingeklappte Abschnitte — zum Öffnen klicken.

ACHED (Bürgervereinigung für eine Gerechte und Nachhaltige Zeit) ist ein französischer gemeinnütziger Verein nach dem Gesetz von 1901, gegründet im Jahr 1983. Er informiert die Öffentlichkeit und setzt sich für eine gesetzliche Zeit ein, die besser für Gesundheit und Klima ist. Frankreich wendet derzeit Zeitumstellungen an und behält das ganze Jahr über eine Zeitvorverlegung bei: +1 Stunde im Winter und +2 Stunden im Sommer, eine Situation, die der Verein als nachteilig für Gesundheit und Klima ansieht.

Wort der Präsidentin

Vielen Dank für Ihren Besuch auf der Website der Vereinigung ACHED.

Die für den 29. März 2026 geplante Zeitumstellung steht nun sehr kurz bevor. Die Medien und die öffentlichen Behörden werden zweifellos dazu aufrufen, bei Reisen und Aktivitäten besondere Vorsicht walten zu lassen; zu Recht. Unsere Vereinigung weist auf ein erhöhtes Risiko durch Schlafmangel und den Verlust zeitlicher Orientierung hin, das durch die Zeitumstellung entsteht, sowohl beim Vorstellen als auch beim Zurückstellen der Uhr. Diese unmittelbare Wachsamkeit sollte jedoch eine umfassendere Betrachtung nicht ersetzen. Im aktuellen Kontext der Energie- und Klimakrisen ist es vielmehr unerlässlich, die Frage der gesetzlichen Zeit mit den energie-, gesundheits- und umweltpolitischen Herausforderungen zu verknüpfen, die Auswirkungen der vorverlegten gesetzlichen Zeit ernsthaft zu prüfen und zur Suche nach dringenden Lösungen beizutragen.

Wir hoffen, dass Sie auf dieser Website nützliche Informationen finden, die Ihre Überlegungen bereichern und Sie, wenn Sie es wünschen, zum Handeln anregen.

Seit Dezember vergangenen Jahres haben wir eine umfassende Überarbeitung der Website vorgenommen. Ziel ist es, die Dokumente der Vereinigung, die verfügbaren wissenschaftlichen Referenzen, Analyseelemente sowie Verweise auf aktuelle Entwicklungen bereitzustellen. Diese Arbeit geht mit einer Neustrukturierung der Website einher, deren vorherige Architektur aus dem Jahr 2004 stammte. Wir haben darauf geachtet, sie an aktuelle Standards anzupassen, Interaktionsmöglichkeiten zu eröffnen und gleichzeitig die Datensicherheit zu gewährleisten.

Inhaltlich bemühen wir uns, eine Terminologie zu vermeiden, die Verwirrung oder emotionale Reaktionen hervorrufen kann, um möglichst nahe an den physikalischen Gegebenheiten und den beobachtbaren Effekten zu bleiben.
Die Begriffe „Sommerzeit“ und „Winterzeit“ sind beispielsweise zu vereinfachend.

„Sommerzeit“ kann sowohl eine Zeit bezeichnen, die um eine Stunde gegenüber der geografischen Zeit verschoben ist (+1), als auch eine doppelte Verschiebung (+2).
In Frankreich entspricht die „Winterzeit“ +1 und die „Sommerzeit“ +2.

Diese Bezeichnungen, die die französische Sommerzeit (um zwei Stunden vorverlegt) mit der italienischen oder deutschen Zeit (nur um eine Stunde vorverlegt) gleichsetzen, sind irreführend und führen zu unbegründeten Schlussfolgerungen.

In Wirklichkeit entspricht die deutsche Sommerzeit der französischen Winterzeit.

Es ist daher wichtig klarzustellen, dass die derzeitige gesetzliche Zeit in Frankreich nicht strikt seiner natürlichen geografischen Zeitzone entspricht. Diese Situation ist das Ergebnis historischer Entscheidungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg, deren Auswirkungen bis heute fortbestehen. Frankreich, das sich am Ende der Besatzung auf UTC+2 befand, wurde 1945 nur um eine Stunde und nicht um zwei Stunden zurückgestellt und behielt somit einen einstündigen Vorsprung gegenüber seiner geografischen Zeitzone.

Im Jahr 1975 führte die französische Regierung im Zuge der Ölkrise ab 1976 eine zusätzliche Stunde Zeitvorverlagerung im Sommer ein, wodurch das französische Festland im Sommer zwei Stunden vorauslag. Dieses Ereignis steht am Ursprung der Gründung unserer Vereinigung einige Jahre später und ist bis heute der Grund für diese Website, da eine ursprünglich als vorübergehend gedachte Maßnahme nie rückgängig gemacht wurde.

Die Website ist nun in mehreren Sprachen verfügbar, um den Informationsaustausch und die Abstimmung auf europäischer Ebene zu erleichtern, insbesondere mit den Nachbarländern Frankreichs.

Was die Zeitumstellung betrifft, so scheint sich im Laufe der letzten Jahrzehnte schrittweise ein Konsens gegen ihr Prinzip herausgebildet zu haben. Dennoch bleiben die Wahrnehmungen unterschiedlich. Viele schätzen die Rückkehr im Herbst zu einer Zeit, die näher an der Sonnenzeit liegt, sowie die zusätzliche Stunde Schlaf, die damit einhergeht. Andere verbinden die Umstellung im März mit längeren Tagen und dem Beginn der schönen Jahreszeit. Diese Wahrnehmungen sind verständlich, beantworten jedoch nicht die grundlegende Frage.

Aus wissenschaftlicher und gesundheitlicher Sicht wurde die Vereinigung von einem Kinderarzt gegründet, mit dem Ziel, Kinder und ihre Eltern zu schützen. Seit ihrer Gründung hat sich die Vereinigung ausdrücklich gegen die Sommerzeit ausgesprochen und nicht nur gegen das Prinzip der Zeitumstellung. Im Laufe der Jahre haben zahlreiche Studien die gesundheitlichen Auswirkungen der Zeitvorverlagerung aufgezeigt. Im Jahr 2019 konnten diese durch empirische Arbeiten quantifiziert werden, wobei chronischer Schlafmangel sowie Zusammenhänge mit verschiedenen Erkrankungen festgestellt wurden.

Aus energetischer Sicht weisen die verfügbaren Analysen häufig erhebliche Einschränkungen auf. Sie konzentrieren sich oft auf die Beleuchtung und lassen wesentliche Bereiche wie Heizung, Klimatisierung oder Verkehr außer Acht. Einige Institutionen haben daher nur partielle Analysen vorgelegt, ohne das gesamte Spektrum der Energieverbräuche abzudecken.

Historische Daten zeigen, dass die Entwicklung des Energieverbrauchs nicht als positiver Effekt der Zeitvorverlagerung interpretiert werden kann. Sie lässt sich vielmehr durch strukturelle Faktoren und Veränderungen des Energiesystems erklären.

Über den Energiebereich hinaus hat sich auch der allgemeine Konsum entwickelt. Eine einfache logische Kette lässt sich dennoch formulieren: Zeitvorverlagerung, Schlafverlust, mehr verfügbare Wachzeit für Konsum, Verschlechterung der Gesundheit und Zunahme bestimmter Konsumformen.

Auf institutioneller Ebene bleibt die Situation derzeit ungewiss. Eine Abstimmung im Europäischen Parlament im Jahr 2019 bestätigte das Prinzip der Abschaffung der Zeitumstellung, ohne jedoch zu klären, welche Zeit beibehalten werden soll. Seitdem wurden Entscheidungen vertagt.

In jüngerer Zeit haben Erklärungen einen Konsens zugunsten der Abschaffung der Zeitumstellung bekräftigt und gleichzeitig neue Studien angekündigt. Diese Situation hält einen Zustand anhaltender Unsicherheit aufrecht.

Gleichzeitig hat sich der internationale Kontext, insbesondere im Energiebereich, verändert. Nach Ansicht von ACHED stellen diese Entwicklungen keinen Grund dar, den Status quo beizubehalten, sondern sollten vielmehr dazu führen, die aktuellen Entscheidungen neu zu bewerten.

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse an diesen Fragen.

Dieser Abschnitt ist den Personen gewidmet, die den Verein unterstützt und/oder zur Arbeit beigetragen haben. (Wird erweitert.)

Hommages — cliquez sur un nom pour ouvrir.

Contributeur de l'ACHED, membre du bureau scientifique

🏛️ Zugang zu den Nachrichten und Archiven von ACHEDFR:


Presseartikel, die die Vereinigung erwähnen, sowie weitere aktuelle relevante Quellen

Die nachfolgend aufgeführten Inhalte stammen aus externen Quellen. Der Verein hat keinen Einfluss auf deren Redaktion. Unter « Mehr anzeigen » kann gegebenenfalls ein Kommentar ergänzt werden.

  1. Passage à l’heure d’été : ces opposants qui veulent en finir une bonne fois pour toutes — 2026-03-27T17:28:47+01:00
    Mehr anzeigen
    Chaque dernier dimanche de mars, la France passe à l’heure d’été. Dans la nuit de samedi 28 à dimanche 29 mars, il faudra donc avancer montres et horloges d’une heure. Ce changement, instauré depuis un demi-siècle dans l’objectif de faire des économies, n’a jamais fait l’unanimité. Et les critiques s’amplifient.
  2. Heure d’été : une vieille habitude devenue inutile ? — 2026-03-25
    Mehr anzeigen
    Article citant l'ACHED
    Heure d’été : une vieille habitude devenue inutile ?
    Publié dans le JDD en ligne (papier?)
    25/03/2026 à 18:48

    L'article est réservé aux abonnés.

    Dans cet article récent, des propos ont été attribués à notre association.
    Nous remercions le journaliste d’avoir évoqué ces questions, qui méritent en effet une attention particulière.

    La phrase « le débat est clos scientifiquement et socialement » ne provient pas de l’ACHED.
    Sur le plan scientifique, le débat ne peut être considéré comme clos dès lors qu’il n’est ni réellement abordé ni examiné publiquement de manière rigoureuse.
    Sur le plan social, un débat éclairé reste au contraire nécessaire. La polarisation souvent observée entre « heure d’été » et « heure d’hiver » ne saurait tenir lieu de débat.

    Par ailleurs, notre position ne consiste pas à « instaurer l’heure solaire » de manière simplifiée, mais à proposer un ajustement de l’heure légale vers une position plus cohérente avec le fuseau géographique, dans une logique de santé publique, d’énergie et de cohérence sociale.

    Nous restons disponibles pour toute précision et encourageons une information rigoureuse sur ces sujets.

    Commentaire inséré le 27/03/2026 pour publication dans page https://heure-ete.net/fr/present/ à proximité du lien vers l'article


    Extraits de l'article:

    L'association ACHED est cité comme suit:
    1) En 2018, une large majorité de Français souhaitent la suppression du changement d’heure
    Les éducateurs déplorent aussi le temps d’adaptation et la fatigue des enfants… « Même s’il devient difficile d’accuser spécifiquement le changement d’heure, nuance une institutrice, avec toutes les autres sources de fatigue, à commencer par les écrans ! » « Le débat est clos scientifiquement et socialement », clame l’Association citoyenne pour une heure équitable et durable (Ached), qui estime qu’il doit maintenant être tranché politiquement.

    2) "L’association Ached espère carrément instaurer l’heure solaire, dont nous sommes décalés d’une heure en hiver et de deux en été. "
  3. Horloges biologiques : quoi de neuf chronodocteur ? — 2026-03-24T15:00:00.000Z
    Mehr anzeigen
    Les horloges biologiques synchronisent nos fonctions sur 24 h via des gènes en boucle. Lumière, repas et sommeil les règlent, mais leur dérèglement favorise troubles et maladies. La chronomédecine adapte les soins au bon moment. Peut-on mieux soigner en respectant notre horloge interne ?
  4. Changement d'heure : dans quelques jours on dormira une heure en moins, à quelle date passe-t-on à l'heure d'été ? — 21/03/2026
    Mehr anzeigen
    Article "Changement d'heure : dans quelques jours on dormira une heure en moins, à quelle date passe-t-on à l'heure d'été ?"

    Publié le 21/03/2026 à 08:01

    Article rédigé par Jennifer Franco
    Rédactrice en chef adjointe
    Centre Presse Aveyron

    Nous cite.

    Commentaire de l'association ACHED
    Nous remercions la rédaction d’avoir rappelé les modalités du changement d’heure et son origine historique.

    Si ce dispositif avait initialement été justifié dans un contexte énergétique particulier dans les années 1970, ses effets doivent aujourd’hui être réexaminés à la lumière des données actuelles, notamment en matière de santé, de consommation d’énergie et d’organisation sociale.

    Le débat ne saurait se limiter à une préférence d’opinion entre heure d’été et heure d’hiver. Il implique une analyse des effets mesurés de l’avancement de l’heure légale, notamment en matière de sommeil, de santé et d’énergie, sans oublier ses liens et conséquences avec le climat.

    L’ACHED poursuit son travail d’information sur ces enjeux et appelle à un examen éclairé, fondé sur les connaissances disponibles.

    Commentaire inséré le 27/03/2026 pour publication dans page https://heure-ete.net/fr/present/ à proximité du lien vers l'article

    Extrait:
    Depuis 1983, en France, des irréductibles militants œuvrent au travers de l’Association citoyenne heure équitable et durable (Ached, anciennement Association contre l’heure d’été double) pour qu’en France, aussi, on arrête définitivement de changer d’heure tous les six mois.
  5. « Une dette de sommeil généralisée » : pourquoi le gouvernement veut que vous dormiez plus — 2025-07-22T18:00:42+02:00
    Mehr anzeigen
    Le gouvernement a publié, mardi 22 juillet, sa feuille de route interministérielle sur le sommeil. Cette dernière place le sommeil comme un déterminant majeur de la santé, au même titre que la pratique d’une activité physique et qu’une alimentation équilibrée.

Letzte Aktualisierung : 03.04.2026

Actualité — retour à l'heure de Greenwich au Maroc

Die Mobilisierung für eine Rückkehr zur Greenwich-Zeit (GMT, natürliche Zeit oder Standardzeit Marokkos) hat in Rabat eine neue Phase erreicht.
Mehr als 300.000 Unterschriften wurden über eine Petition auf Change.org gesammelt.
Die Organisatoren heben die sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Beibehaltung von GMT+1 hervor und rufen zu einer strukturierten öffentlichen Debatte sowie zu einer institutionellen Antwort auf.

Am 31. März hat die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung ihre Unterstützung für die Abschaffung der zusätzlichen Stunde angekündigt.

Der nächste Schritt, der am 3. April angekündigt wurde, besteht darin, eine Petition in einem institutionellen Rahmen einzuleiten, insbesondere in Papierform.

Eine eigene Seite bündelt Artikel und Ressourcen zu diesem Thema.

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